10 Tipps für überzeugende Präsentation.

Eine Präsentation ist eine Herausforderung für jeden, der sie halten muss, da es sehr viele Aspekte zu beachten gibt, um sie als gelungen bezeichnen zu können. Doch wenn man sich die Zeit nimmt und folgende Tipps beherzigt, steht einer erfolgreichen Präsentation nichts im Wege.

1. Gute Vorbereitung

Sehr wichtig für eine gelungene Präsentation ist eine ausreichend sorgfältige Vorbereitung. Sie ist die eigentliche Arbeitsphase, die beispielsweise das Zusammenstellen der Informationen, die publikumsgerechte Aufbereitung und die Visualisierung der Informationen umfasst.

Es geht hier also darum, das WAS und WIE einer Präsentation festzulegen. Hier ist sehr wichtig, den Inhalt der Präsentation adressatengerecht aufzubereiten, um bestmögliches Verständnis zu garantieren.

So wird eine Präsentation für Schüler anders aufgebaut sein, als eine Präsentation für Fachleute. Sind diese Dinge geklärt, sollte die Präsentation einige Male geübt werden, vor allem der Umgang mit den einzusetzenden Medien, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Selbstverständlich sollte auch die Dauer an das Publikum angepasst werden. Meist wird dazu geraten, nicht länger als 30 Minuten zu präsentieren, da die Aufmerksamkeit der Zuhörer stetig abnimmt.

Diese kann allerdings erregt werden, wenn man das Publikum in die Präsentation miteinbaut, etwa durch Fragen, oder kurze Arbeitsphasen. Dies erfordert natürlich eine solide Vorbereitung und gutes Time-Management.

2. Einstieg

Der Einstieg entscheidet oft über die Aufmerksamkeit des Publikums. Ein guter Einstieg bindet das Publikum stark an den Präsentator, daher sollte dies das Ziel sein.

Hierfür gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten, so könnte man je nach Bedarf oder Ort mit einer persönlichen Vorstellung, einer Kurzgeschichte, einer humorvollen Einlage, einer aktuellen Meldung aus den Medien oder beispielsweise mit einer Schock-, oder Katastrophenmeldung beginnen.

Hier sollte natürlich möglichst frei gesprochen werden, wie auch bei der restlichen Präsentation. Nach dem Einstieg sollte man dem Publikum einen Überblick über das Folgende geben und dies nach Möglichkeit auch visualisieren, sodass es als Roter Faden dienen kann.

3. Sprache

Für einen gelungenen Vortrag ist es sehr wichtig, dass die gewählte Sprache verständlich ist. Hier gibt es natürlich auch einige Dinge, die zu beachten sind, wie etwa Intonationswechsel, Sprechgeschwindigkeit und Sprechpausen.

Über die Stimme kann sehr viel transportiert werden und durch sie kann die Aufmerksamkeit gezielt gesteuert werden. Daher sollte ein monotoner Tonfall tunlichst vermieden werden und möglichst abwechslungsreich gesprochen werden.

Über verschiedenste Stimm- und Sprechübungen können schon nach kürzester Zeit Veränderungen in der Sprechweise auftreten. Sprechpausen sollen dem Zuhörer helfen, das Gehörte verarbeiten zu können, daher sollten auch sie in einen gelungenen Vortrag eingebaut werden.

4. Körpersprache

Der Einsatz von Mimik ist und Gestik ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt in der Präsentation. Man sollte während des Vortrages nicht wie eine Salzsäule wirken, aber auch nicht zu aufgedreht.

Mit den Händen sollte das Gesagte unterstützt werden und meist wird empfohlen, mit nach oben offenen Handflächen zu agieren. In jedem Falle sollten die Hände in irgendeiner Form eingesetzt werden, da unbewegte Hände sehr unnatürlich wirken.

Ein Lächeln hin und wieder entspannt die Atmosphäre und stimmt auch den Vortragenden selbst positiv. Blickkontakt ist ebenfalls sehr wichtig, am besten sollte man kontinuierlich in die Runde schauen.

5. Seien Sie dynamisch!

Nutzen Sie den Raum, der Ihnen zur Verfügung steht! Gehen Sie immer wieder hin und her, aber laufen Sie nicht! Dies senkt die Nervosität und lässt das Ganze auch dynamischer wirken.

Mit einem eingeplanten Medienwechsel, etwa vom Computer zum Flipchart, können Sie schon etwas Bewegung in den Vortrag bringen. Gerne können Sie auch in die Zuschauerreihen hineingehen, hier müssen Sie allerdings darauf achten, dass man Sie immer noch verstehen kann, wenn Sie von den Menschen in der ersten Reihe wegsprechen. Ansonsten empfiehlt es sich auf der "Bühne" zu bleiben und diese zu nutzen.

6. Storytelling

Ein sicherer Erfolgsgarant für eine gelungene Präsentation ist das Storytelling. Verschiedenste Studien haben gezeigt, dass Menschen sich Informationen viel besser merken können, wenn man sich einer bildhaften, lebendigen Sprache bedient.

Geschichten oder Anekdoten lockern das Ganze nicht nur auf, sondern führen auch dazu, dass die Theorie veranschaulicht wird. Die gewählte(n) Geschichte(n) sollte(n) natürlich zum Gesagten passen und nach Möglichkeit komplett frei erzählt werden.

7. Der Rote Faden

Sehr wichtig für nicht nur für das Verständnis, sondern auch wieder für die Aufmerksamkeit der Zuhörer ist der sogenannte Rote Faden. Am besten visualisieren Sie bereits im Einstieg die Gliederung, die auch während des gesamten Vortrages beispielsweise an einer Flipchart hängen bleibt.

So wissen die Zuhörer immer, an welcher Stelle des Vortrages sie sich befinden und was als nächstes kommt. Am besten verweisen Sie auch immer wieder auf diese Gliederung, etwa dann, wenn ein neuer Punkt angesprochen wird.

8. Verständlichkeit

Die Verständlichkeit eines Vortrages hängt im Wesentlichen von vier Dimensionen ab: Einfachheit, Gliederung/Ordnung, Kürze/Prägnanz, zusätzliche Stimulanz. Um Ihren Vortrag möglichst einfach zu halten, sollten Sie kurze Sätze verwenden und Fachwörter erklären.

Eine bildhafte Sprache unterstützt, wie bereits erwähnt, das Verständnis enorm. Für die Gliederung/Ordnung ist der bereits erwähnte rote Faden von Bedeutung. Der Vortrag sollte logisch aufgebaut sein. Kürze und Prägnanz meint die Konzentration auf Kernaussagen, auf das Wesentliche des Inhaltes.

Zur zusätzlichen Stimulanz würde beispielsweise das Storytelling gehören, oder das Zeigen von Anschauungsmaterial.

9. Medieneinsatz

Es empfiehlt sich, den Vortrag durch den Einsatz verschiedenster Medien wirkungsvoll zu unterstützen, da dies das Gesagte nicht nur besser veranschaulicht, sondern den Vortrag ansprechender macht.

Die verschiedenen Medien, die Ihnen zur Verfügung stehen sollten Sie auch nützen. Sehr beliebt bei Computerpräsentationen ist die Software PowerPoint, die es ermöglicht Bildschirmpräsentationen vorzuführen.

In den letzten Jahren hat sich auf diesem Gebiet auch die Flash-Software Prezi durchgesetzt, welche die Möglichkeiten von PowerPoint übernommen und durch zusätzliche Funktionen erweitert hat.

10. Lampenfieber

Lampenfieber ist das Schreckgespenst eines jeden Vortragenden, doch natürlich gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen sich das Lampenfieber überwinden lässt.

Tiefes Durchatmen sorgt für das richtige Sauerstoffverhältnis in der Lunge, Bewegung löst die Angespanntheit. Stresssituationen können durch das Spannen und Entspannen bestimmter Muskeln aufgelöst werden (Faust machen, Bauchmuskeln an- und entspannen, Handinnenseiten gegeneinander drücken und und und).

Auch Lachen hilft, den Stress zu reduzieren. Außerdem gibt es zahlreiche Entspannungsübungen, die helfen, Aufregung abzubauen.

Im Übrigen gilt es zu bedenken, dass der Vortragende Experte zu seinem Thema ist und daher ohnehin mehr weiß, als die Zuhörer. Wenn er auf das Publikum zugeht, ist dieses in der Regel nervöser als der Präsentator selbst. Es wirkt sich positiv auf die Nervosität aus, wenn man sich dieser Dinge bewusst ist.

  • "Werbefilmproduzenten halten jeden für geschwätzig, der nicht in der Lage ist, die Geschichte des Römischen Reichs in 12 Sekunden zu erzählen."
    Erwin Koch (*1932), deutscher Aphoristiker
  • "Auch das klügste Wort bleibt am Ende nur Geschwätz, wenn es nicht auf irgendeinem Wege zu Taten führt."
    Arthur Schnitzler

Überzeugend präsentieren.

Neues aus der Welt von Präsentation, Prezi & Co..

Prezi Day Europe 2013 in Hamburg - Recap

Prezi Day Europe 2013 in Hamburg.

Posted in - Prezi
on März 8th, 2013
0 Comments

Ja, wir waren dabei beim Prezi Day 2013 in Hamburg und es war wirklich tolles Erlebnis. Viele, sehr interessante und inspirierende Menschen trafen sich am 5. April 2013 in der Bucerius Law School in Hamburg …

Read more
  • "Werbefilmproduzenten halten jeden für geschwätzig, der nicht in der Lage ist, die Geschichte des Römischen Reichs in 12 Sekunden zu erzählen."
    Erwin Koch (*1932), deutscher Aphoristiker
  • "Auch das klügste Wort bleibt am Ende nur Geschwätz, wenn es nicht auf irgendeinem Wege zu Taten führt."
    Arthur Schnitzler

Das Team sagt hallo.

McPrezi und sein Team kämpfen gemeinsam gegen den "Tod durch Powerpoint". Die Befreiung der Kernaussage ist das oberste Ziel! Als erstes wird PowerBOYnt entwaffnet (keine Bulletpoints die töten können) und unschädlich gemacht, damit die Kernaussage frei sein kann und der "Death by Powerpoint" keine Chance hat!